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Karrieretipps: Netzwerke und Spezialisierung helfen auf dem Weg nach oben

Die Karriereleiter hinauf will fast jeder. Doch oben kommen nur die wenigsten an. Die meisten kennen schlicht die Mechanismen des Emporkommens nicht. Dabei gibt es ein paar elementare Grundregeln.

Soziale Netzwerke: Wer im Job weiter kommen will, muss vor allem eines haben: Soziale Netzwerke. Der Aufbau und die Pflege von Kontakten ist langwierig und zeitintensiv, aber der Nutzen kann gewaltig sein. Je mehr Kontakte man hat, desto größer ist die Chance, dass sich über das Netzwerk Aufträge, Jobangebote oder Geschäftspartner finden.

Coaching: Während viele nach Büroschluss nach Hause düsen oder sich auf After-Work-Partys amüsieren, treffen sich viele Karrieremenschen neuerdings beim After-Work-Coaching. In kleinen Gruppen stellen jeweils zwei bis drei Teilnehmer ihr Anliegen oder ihr Problem, um anschließend von den anderen wichtige Hilfestellungen und Denkanstöße zu bekommen.

Small Talk: Wer nach oben will, muss die Regeln erfolgreicher Kommunikation beherrschen und wissen, wie man sich und seine Fähigkeiten ins rechte Licht rückt. Nach einem gelungenen Gespräch lohnt es sich, Visitenkarten auszutauschen. Dabei sollte man sich die Person und den Namen gut einprägen und vielleicht auch ein paar Notizen hinzufügen. Bei einem Wiedersehen kann man das Gespräch dann mühelos fortsetzen.

Dienstweg umgehen: Es empfiehlt sich nicht immer, regelkonform den Dienstweg einzuhalten. Vor allem nicht bei Stellenausschreibungen, denn die Hälfte der angebotenen Jobs ist bei einer angeblich offenen Ausschreibung längst vergeben. Bringen Sie sich schon vorab selbst ins Gespräch und machen Sie Ihre Ambitionen gegenüber dem Vorgesetzten deutlich.

Nicht auf Beförderungen warten: Beförderungen kommen nicht von allein. Auch bei mehrjähriger Betriebszugehörigkeit hat man kein Anrecht darauf. Im Gegenteil: Wer nach drei bis fünf Jahren nicht befördert ist, wird es danach tendenziell auch nicht mehr.

Fleiß dosieren: Überdurchschnittliches Engagement ist nicht automatisch karrierefördernd. Fleiß und Überstunden zahlen sich nur aus, wenn der Chef dies auch bemerkt. Tut er es nicht, ist die Müh‘ vergebens. Wer konzentriert arbeitet und regelmäßig pünktlich um 16 Uhr geht, fällt eher unangenehm auf. Wer bis zur Dunkelheit bleibt, gilt dagegen als Held der Arbeit.

Nicht zu oft den Job wechseln: Mitunter muss man sich beruflich verändern, um voranzukommen. Doch Vorsicht: Wenn Sie bisher nie länger als zwei Jahre in einem Unternehmen gearbeitet haben, könnten zukünftige Arbeitgeber annehmen, dass Sie auch die neue Stelle nicht länger behalten wollen.

Quelle: welt.de
Bild: włodi (Flickr)

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