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Kündigung in der Probezeit: Gründe für den Arbeitgeber, seinen Mitarbeiter zu entlassen

Kündigung in der Probezeit - das sind Gründe für den Arbeitgeber den neuen Mitarbeiter zu feuern sowie die Gründe, die ein Mitarbeiter anbringen kann, um die Position wieder aufzugeben. Generell gilt für beide Seiten: Ein offenes Gespräch kann viel bringen, sodass beide Seiten eventuell zu einer Einigung kommen, die für beide Parteien positiv ausfällt.

    Phil and Pam Gradwell (to be) / Flickr Phil and Pam Gradwell (to be) / Flickr

Kündigen in der Probezeit: Für beide Seiten dieselben Rechte

Kündigung in der Probezeit: Gründe, den Arbeitgeber zu kündigen gibt es viele. Mitarbeiter, die nicht in der Anstellung bleiben wollen, sollten neben dem Kündigungsgrund in der Probezeit viel mehr die Kündigungsfrist einhalten. Der Vorteil ist, dass sie dann ohne Angabe eines Grundes kündigen können.

Doch nicht nur der Mitarbeiter hat das Recht, in der Probezeit ohne Angabe eines Grundes das Unternehmen zu verlassen. Auch der Arbeitgeber kann, wenn auch er die Kündigungsfrist in der Probezeit einhält, ohne die Benennung eines Grundes seinen Mitarbeiter kündigen.

Generell gilt für den Arbeitgeber sowie für den Arbeitnehmer eine Frist von zwei Wochen. Diese muss im Arbeitsvertrag festhalten sein. Die kurze Kündigungsfrist ist für beide Seiten vom Vorteil: Beide Seiten, Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber, können für sich prüfen, ob sie die Anstellung wollen.

Wenn das Kündigen in der Probezeit seitens des Arbeitgebers ohne die Nennung eines Grundes stattfindet, sollte der Mitarbeiter das Gespräch mit dem Chef suchen, um herauszufinden, warum die Kündigung ausgesprochen wurde.

Wenn die Kündigung in der Probezeit erfolgte, muss diese vor Ablauf der im Vertrag festgelegten Probezeit dem Mitarbeiter vorliegen. Dabei ist es unzulässig, wenn die Kündigung schriftlich und per Post zwar am letzten Tag der Probezeit verschickt, aber erst zwei Tage später und nach Ablauf der Probezeit beim Mitarbeiter vorliegt.

Fristlos entlassen: Außerordentliche Kündigung

Kündigung in der Probezeit: Gründe für den Arbeitgeber seinen Mitarbeiter fristlos zu kündigen, können in der Probezeit nur außerordentlich sein. Als außerordentliche Fehlverhalten ist zum Beispiel Diebstahl von Unternehmenseigentum.

Andere Gründe wie betriebliche oder persönliche Gründe gelten nicht und können gerichtlich angefochten werden. Bei leichteren Gründen, als beispielsweise der Diebstahl von Firmeneigentum, muss vorher mindestens eine Abmahnung erfolgt sein, damit dann eine Kündigung in der Probezeit ohne Frist durchgeführt werden kann.

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