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Kündigungsfrist während der Probezeit

Wer einen neuen Job antritt, der hat eine Probezeit, in der er beweisen soll, dass er für diesen neuen Job auch tatsächlich geeignet ist. Während dieser Zeit ist natürlich eine Kündigung möglich. Aber auch bei der Kündigungsfrist während der Probezeit gibt es klare Regelungen. Wir nennten die wichtigsten Dinge, die man beachten muss.

Sicherheit für Chef und Arbeitnehmer

Jeder Arbeitnehmer, der einen neuen Job antritt, muss durch die Probezeit gehen. Natürlich kann es hier und da vorkommen, dass ein Arbeitgeber darauf verzichtet, aber in den meisten Fällen wird vertraglich geregelt, dass der neue Mitarbeiter die ersten sechs Monate auf Probe arbeitet. In dieser Zeit ist es dann auch nicht möglich, einen ersten Urlaub anzutreten. Sind diese sechs Monate vorbei, tritt automatisch ein normales vertraglich geregeltes Arbeitsverhältnis ein.

Diese Probezeit ist eine Absicherung sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer. Sollte sich ein neuer Mitarbeiter entgegen den Eindrücken aus den Bewerbungsgesprächen doch als ungeeignet, sei es arbeitstechnisch oder sozial, herausstellen, so hat der Arbeitgeber die Möglichkeit, ihm in der Probezeit fernab von den üblichen Fristen zu kündigen. Aber auch der Arbeitnehmer kann in diesen sechs Monaten erstmal schauen, ob ihm der Job und das Arbeitsumfeld überhaupt zusagt. So ist es für beide leicht, aus dem Arbeitsverhältnis auszusteigen.

Aber auch die Kündigungsfrist während der Probezeit ist gesetzlich geregelt. Ein Arbeitgeber kann den schnell in Ungnade gefallenen neuen Mitarbeiter nicht von einem auf den anderen Tag "loswerden". Es muss eine ordentliche Kündigung ausgesprochen werden und für die gelten Vorgaben. Allzu lange wird ein Arbeitnehmer aber nicht im neuen Job bleiben, sollte er während der Probezeit gekündigt werden.

Zwei Wochen

Die gesetzlich formulierte Kündigungsfrist in der Probezeit beträgt zwei Wochen. Spricht der Firmenchef also die Kündigung aus, ist der Arbeitnehmer innerhalb von 14 Tagen seinen Job los. Auf die Angabe von Gründen kann dabei verzichtet werden, dies ist nicht vorgeschrieben. Aber dasselbe gilt auch für den Arbeitnehmer. Will er seinen neuen Job schnell loswerden, ist er in zwei Wochen weg aus der Firma.

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