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Alles zur Kündigungsfrist der Arbeitnehmer

Nicht immer ist man sich in allen Belangen darüber im Klaren, wie es sich mit der Kündigungsfrist der Arbeitnehmer verhält, doch hier gibt es Aufklärung. Sicher ist, dass zu jeder Handlung innerhalb des Arbeitslebens immer Regeln gelten, die einer Gültigkeit unterworfen sind. Wer sich von seinem alten Job verabschieden möchte, muss mit der gesetzlichen Kündigungsfrist rechnen, die dann angewandt wird.

Abgesehen von Tarifverträgen und speziellen Gesetzen, die dem individuellen Fall unterstehen, gelten verschiedene Fristen für die Kündigung. Unterschieden werden muss zwischen einer ordentlichen und außerordentlichen Kündigung, dabei muss ein Grund vorliegen, der außerordentlich ist. Man geht davon aus, dass es keine Abweichungen aus Tarifverträgen oder dem Arbeitsvertrag gibt, weshalb die gesetzlichen Fristen gelten. In der Probezeit kann man mit einer Frist von zwei Wochen kündigen. Hier muss auch nicht darauf geachtet werden, ob zum Monatsende oder zum 15. eines Monats gekündigt wird, vom Tag der Kündigung an werden noch zwei Wochen laufen.

Will man nach der Probezeit kündigen, sieht dies wieder anders aus. Gekündigt wird dann immer zum 15. oder Ende des Monats mit einer Frist von vier Wochen. Verlängerte Fristen sind nur für den Arbeitgeber gültig. Hier gilt es jedoch, zu beachten, dass vier Wochen nicht gleichzusetzen sind mit einem Monat. Fristen hängen auch von der Dauer der Beschäftigung ab.

Sie gelten jedoch nicht für den Arbeitnehmer. Wenn außerordentlich gekündigt wird, muss immer ein Grund vorliegen, dann kann auch außerhalb einer Beachtung von Fristen gekündigt werden. Verschiedene Fälle berechtigen zur außerordentlichen Kündigung wie Ausstand von Lohn oder Mobbing.

Quelle: Rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com

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