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Lebenslauf: So gestalten Sie ihn richtig

Eine Bewerbung für eine neue Arbeitsstelle zu entwerfen, bedeutet eine Menge Arbeit, vor allem bei der Erstellung des Lebenslaufes sollte sich der Jobsuchende viel Mühe geben. Denn er ist die zentrale Einheit einer jeden Bewerbung. Wir geben hier nun Tipps, wie Sie mit einem von vorn bis hinten perfekt durchgestylten Lebenslauf die Chancen auf den neuen Arbeitsplatz erhöhen.

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Der Aufbau

Allgemein sagt man, dass ein Lebenslauf in drei Abschnitte unterteilt werden sollte. Der erste beinhaltet persönliche Informationen, der zweite skizziert die Ausbildung und der dritte lässt einen Blick auf die Berufserfahrung zu. Wer noch keine Berufserfahrung hat, sollte 80 Prozent des Lebenslaufes mit der Ausbildung füllen. Dazu zählen auch Praktika oder sonstige Erfahrungen in der Arbeitswelt. Bei Berufserfahrung gilt die Unterteilung 10 - 30 - 60. Wer Lücken in seinem Lebenslauf hat, braucht sich keine Sorgen zu machen. Ein Arbeitgeber hat davon nicht sofort einen negativen Eindruck. Versuchen Sie aber nicht, diese mit erlogenen Arbeitsstellen zu füllen. Stattdessen nutzen Sie positive Worte wie "arbeitssuchend" und nennen eventuelle Kurse und Weiterbildungen, die sie freiwillig gemacht haben. Auslandsaufenthalte sollten genannt werden und auch Pflegezeiten in der Familie. Dies werten Personalchefs oft als sehr positiv.

Länge des Lebenslaufes

Sollten sie sehr schnelle Wechsel des Arbeitsplatzes haben, macht das ohne Erklärung erst einmal einen schlechten Eindruck. Nennen Sie also immer den Grund. Wenn ein Betrieb Insolvenz anmelden musste, ist dies ein guter Grund, sich schnell davon zu entfernen und einen neuen Job anzutreten. Aber überfrachten Sie ihren Lebenslauf nicht mit Informationen. Zwei DinA 4-Seiten reichen völlig aus, um dem Arbeitgeber einen Eindruck zu verschaffen. Aber nicht per Hand schreiben, ein Lebenslauf wird ausgedruckt und tabellarisch geschrieben. Für das Foto gilt, dass auf keinen Fall ein Freizeitfoto, sondern ein Passfoto oder Businessfoto dazugelegt werden sollte.

Soft Skills

Für den Lebenslauf ist es nicht wichtig, wie ihr Geburtsname war, bevor Sie nach Heirat den Nachnamen eventuell geändert haben. Die Information, ob Sie ledig, verheiratet oder verwitwet sind, gehört allerdings hinein. Sie müssen aber nicht angeben, seit wann sie etwa verheiratet oder verwitwet sind. Gehören Kinder zum Haushalt, geben Sie deren Alter an, aber nicht deren Namen. Früher war es üblich, auch noch die Berufe der Eltern zu nennen. Das ist heute nicht mehr der Fall. Verfügen Sie über sogenannte Soft Skills geben Sie dies unbedingt an. Wer seit Jahren ehrenamtlich verschiedene Projekte organisiert, beweist Erfahrung im Bereich Organisation. Das möchte der Arbeitgeber wissen.

Hobbys und Fortbildung

Persönliche Interesse können ebenso genannt werden. Allerdings reichen ein oder zwei aus. Und die sollten mit Bedacht gewählt werden. Wer eine Mannschaftssportart betreibt, beweist Teamfähigkeit. Das ist auch im Berufsleben wichtig. Ebenso wie Zusatzqualifikationen und Fortbildungen, diese gehören unbedingt in einen Lebenslauf. Dabei sollte sich aber auf die Kurse konzentriert werden, die für den neuen Job relevant wären.

Sprache und Abschluss

Wird ein Lebenslauf in englischer Sprache gewünscht, so sollte man sich daran halten. Das bedeutet zwar mehr Arbeit, aber beweist, dass man sich ungewohnten Situationen anpassen kann. Es gilt, dass ein Lebenslauf in der Unternehmenssprache geschrieben wird. Also sollten Sie sich im Vorfeld darüber informieren. Und an das Ende des Lebenslaufes gehört das Datum und die Unterschrift. Ein blauer Kugelschreiber sollte dafür verwendet werden.

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