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LinkedIn: Tipps für das perfekte Profil

Neben Social Media-Seiten wie Facebook oder Google+, die eher dem Privatvergnügen dienen, gibt es noch die sogenannten Business-Netzwerke wie XING oder LinkedIn. Dort können User sich mit Firmen oder Berufskollegen vernetzen oder auf Jobsuche gehen. Doch dafür ist ein perfektes Profil notwendig. Wir geben hier jetzt Tipps, wie sie ihr Profil so trimmen können, dass es auch erfolgversprechend ist.

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Klarname und Profil-Slogan

Da es sich bei diesen Seiten um keine Spielereien handelt, ist es zunächst einmal wichtig, sich mit seinem richtigen Namen anzumelden. Phantasienamen sind bei Facebook vielleicht witzig, bei LinkedIn fällt man damit aber nur negativ auf. Der Arbeitgeber und die vernetzten Kollegen wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben. Meldet man ein Unternehmen, sollte auf jeden Fall der korrekte Unternehmensname genannt werden. Außerdem kann sich jeder mit dem Profilslogan positiv darstellen. Also sollte man die Worte mit Bedacht wählen. Je besser die Formulierung ist, desto höher steigt man im LinkedIn-Ranking.

Profilbild und Qualifikationen

Das Foto ist ebenfalls sehr wichtig. Am besten ist ein Business-Foto in der entsprechend guten Kleidung. Wer ein Urlaubsfoto oder Phantasiebilder wählt, fällt ziemlich schnell durch das Raster. Das Profil sollte mit der nötigen Ernsthaftigkeit erstellt werden. In der Rubrik "Über mich" können nun die ehemaligen und momentanen Arbeitgeber angegeben werden. Wichtig ist es, dabei direkt seine Qualifikationen anzugeben, damit jeder Profilbesucher sieht, welche Fähigkeiten man vorweisen kann.

Lebenslauf und Qualifikationen bestätigen lassen

Beim Lebenslauf muss jeder LinkedIn-Nutzer darauf achten, dass er genau anders herum erstellt werden sollte, als ein maschinell erstellter Lebenslauf. Das bedeutet, dass die aktuellen Dinge nach oben kommen und man seine Tätigkeiten aus der Vergangenheit chronologisch nach unten hin abarbeitet. Schlagworte sind wichtig, um in Suchmaschinen ein entsprechendes Ranking zu bekommen. Ein Tool bei LinkedIn ist es, dass User ihre Qualifikationen von anderen bestätigen lassen können. Diese Möglichkeit sollte auf jeden Fall genutzt werden.

Empfehlungen und Profil öffentlich machen

Dazu können ehemalige Chefs oder Arbeitskollegen Empfehlungen aussprechen. Jeder User sollte bei seinen alten Arbeitgebern nachfragen, ob er diese bekommt. Wenn man dies dann bei LinkedIn in sein Profil einarbeitet, macht es einen viel besseren Eindruck. Außerdem ist es von Vorteil, sein Profil öffentlich zu machen. Das bedeutet, dass es jeder, der nicht bei LinkedIn angemeldet ist, auch sehen kann.

Nicht alle Kontaktanfragen bestätigen, nicht jeder Gruppe beitreten

Kontaktanfragen kommen natürlich zuhauf herein, doch nicht jede sollte bestätigt werden. Nur, wenn man sich persönlich kennt, sollte man bei LinkedIn vernetzt sein. Eventuelle Arbeitgeber wollen einen Eindruck davon bekommen, mit wem man zusammen arbeitet, oder zusammengearbeitet hat. Eine vollgepackte Kontaktliste sorgt nur für Verwirrung. Und auch die Anzahl der Gruppen, denen man in dem Business-Netzwerk beitritt, sollte überschaubar bleiben. Nicht jede Gruppe blind anklicken, heißt die Devise, nur wenn sie seinen eigenen tatsächlichen Interessen und Fähigkeiten entspricht, sollte man der Gruppe auch beitreten.

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