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Make Love Dku: ARD sucht Rentner für Teil 2 der Sex-Doku

  • Sreenshot MDR

In der Sex-Doku "Make Love" soll es diesmal um Liebe im Alter gehen - die ARD sucht daher Rentner, die für die Sex-Dokumentation sehr offen vor der Kamera reden und agieren - und eventuell auch echten Sex haben.

Millionen von TV-Zuschauern haben sich im letzten Jahr von der Sex-Doku "Make Love" Sex und Liebe deutlich veranschaulichen lassen, ein Paar hatte sogar echten Sex vor der Kamera. Nun geht die Doku in die zweite Runde und dafür sucht die ARD nun Menschen im Rentenalter, die vor der Kamera frei reden und eventuell sogar aktiv werden.

Die bekannte Paartherapeutin Ann-Marlene Henning führt wieder durch die Sendung. Und der MDR teilt mit, dass es im zweiten Teil von "Make Love" um Liebe, Sexualität und Älterwerden gehe. "Wir suchen die Paare nicht wegen des Alters, sondern weil sich der Körper ab 40 Jahren verändert", erklärt Ann-Marlene Henning. Diese Veränderung soll verdeutlicht werden. Und Rentner sollen über ihre Erfahrung reden.

Im Internet startete die Produktion nun einen Casting-Aufruf. Darin heißt es etwa "Sind Sie zum Beispiel über 50 und frisch verliebt?" oder "Sind die Kinder aus dem Haus und nach zwanzig Jahren Ehe funktioniert es nicht mehr so wie früher im Bett?". Melden können sich Menschen zwischen 40 und 100 Jahren, man muss also nicht unbedingt Rentner sein, um bei der Sex-Doku "Make Love" mitwirken zu können.

Wichtig sei es, dass die Bewerber vor der Kamera gut von ihren Erfahrungen erzählen können. Alles andere sei quasi egal. Und die ARD würde es auch begrüßen, wenn sich wieder ein Paar finden würde, diesmal im gesetzteren Alter, das vor der Kamera zeigt, wie Sexualität funktioneren. Sprich: Es soll wieder echten Sex zu sehen geben.

Im vergangenen Jahr sorgte der erste Teil der Sex-Doku "Make love - Liebe machen kann man lernen" für Aufruhr. Sexuologie Ann-Marlene Henning erklärte damals, wie Paare ihr eingeschlafenes Sexualleben auffrischen können. Ganz so wie in einem Porno war es dann aber gar nicht - sondern wirklich recht informativ und ziemlich wissenschaftlich. Es gab 3D-Animationen und Innenansichten des Körpers während des Liebesaktes.

Christian Beetz, mehrfacher Grimme-Preisträger und Produzent der Sendung, gab damals im Interview an, dass die unzensierten Bilder mit Bedacht gewählt worden sind: "Wir gehen mit dem Anspruch ran, tabulos zu sein. Wenn wir Tabus aufbrechen wollen, können wir keine Strichmännchen zeigen."

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