Excite

MBA-Studium: Zwei Schulformen mit leicht abweichender Grundsatzausrichtung

Wer sich für ein MBA-Studium interessiert, trifft auf Hochschulen, die sich auf den ersten Blick kaum unterscheiden, aber dennoch unterschiedlich heißen. Da gibt es zum einen die Business Schools und zum anderen die Schools of Management. Das führt zunächst einmal zur Verwirrung: Zwei Namen für ein dasselbe? Oder gibt es zwischen den beiden Schulen doch Unterschiede?

Zunächst einmal können angehende Studenten beruhigt sein: Die unterschiedlichen Bezeichnungen sind eher unwichtig. Für den Karriere -Erfolg ist es egal, ob auf dem Abschlusszeugnis Business School oder School of Management steht. Entscheidend ist das Renommée der Institution. Sogar die besten Schulen der Welt haben keinen einheitlichen Namen: Während Harvard, Columbia, Chicago Booth, London oder die spanischen IE das Etikett 'Business' im Namen tragen, haben sich Thunderbird, Yale oder Rotterdam das 'Management' auf die Fahnen geschrieben.

Ein paar Unterschiede in der Grundsatzausrichtung gibt es jedoch tatsächlich – allerdings sind die Abweichungen in den Lehrplänen marginal. Business Schools sind thematisch etwas breiter aufgestellt und leisten auch Grundlagenforschung, während sich eine School of Management klar auf Managementfähigkeiten fokussiert.

Die unterschiedlichen Bezeichnungen haben historische Hintergründe. Die Business Schools sind wesentlich älter, vor allem in den USA. Als sie gegründet wurden, wollte man mit den Juristen oder Medizinern gleich ziehen, die damals bereits 'Law Schools' oder 'Medical Schools' betrieben. Also lag es auf der Hand, die Betriebswirtschaftslehre in einer Business School zu bündeln. Management als Theorie ist dagegen noch recht jung, fast so etwas wie eine Art Modeerscheinung.

Quelle: karriere.de
Bild: opensource.com (Flickr)

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017