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Mediator: Ausbildung in Deutschland möglich

Ein Mediator tritt immer dann auf, wenn sich zwei Parteien im Streit befinden und die Kanten verhärtet sind. Er muss dann als unbeteiligte Person eine Lösung des Konfliktes finden. Vorher macht er sich über die gesamte Situation schlau und macht sich ein Bild. Eine Mediator Ausbildung kann in vielen Instituten in Deutschland absolviert werden.

Viele Gebiete der Psychologie werden abgedeckt

Streits zwischen zwei Parteien, seien es Privatpersonen oder gar Firmen, enden oft vor Gericht. Das bedeutet dann nicht nur eine Menge psychischen Stress, sondern meist auch einen Riesenhaufen an Gerichtskosten. Das muss nicht sein, denken sich Mediatoren. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Streit zu schlichten, bevor der Gang vor den Richter unumgänglich ist.

Die Mediation bedient sich dabei der Dingen von einigen Feldern der Verhaltensforschung. Die Psychotherapie wird genauso bedient wie die systemische Therapie. Außerdem kommen noch Teile der Konflikt- und Kommunikationswissenschaften sowie der Humanistischen Psychologie hinzu.

Die Tätigkeit des Mediators ist ein Ausbildungsberuf. Schon in der Schule können junge Menschen erste Erfahrungen sammeln und sich zum Streitschlichter ausbilden lassen. Damit wären Grundkenntnisse der Mediation abgedeckt. Wer danach den Beruf voll erlernnen möchte, kann eine Mediator Ausbildung absolvieren.

An mehreren Insitituten in Deutschland ist diese Ausbildung möglich. Eine davon ist das IfAP, das Institut für angewandte Psychologie. Hier kann eine berufsbegleitende Ausbildung zum Mediator oder Mediatorin abgeschlossen werden. Diese Lehre soll dann praxisnah und berufsbezogen sein. Dabei lernt der oder die Auszubildene, nicht Partei für eine Seite zu ergreifen, sondern ganz wertneutral einen Weg zu finden, den Streit zu schlichten und so zu einem guten Ende zu führen.

Die Mediation hat viele Unterbereiche

Das Gebiet der Mediation unterscheidet zwischen mehreren Unterbereichen. Da gäbe es die Wirtschaftsmediation, bei der sich zwei Firmen im Streit gegenüber stehen. Bei der Familienmediation geht es eher um Probleme mit den eigenen Verwandten. Auch bei Trennung oder Scheidung kann es zu Konflikten kommen. Und die Schulmediation behandelt eher Streitigkeiten in Schule und Universität. Wer das für sich als kommendes Berufsfeld sieht, sollte am besten eine Mediator Ausbildung an den verschiedenen Instituten in Deutschland machen.

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