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Minijobber im Privathaushalt anmelden und Steuervorteile genießen

Minijobber im Privathaushalt anmelden kann durchaus viele Vorteile bringen. In Deutschland gibt es viele Haushalte, die die Dienste der Minijobber für Gartenarbeiten, Putzen oder Einkaufen in Anspruch nehmen. Häufig sind diese Arbeitsverhältnisse schwarz. Dabei ist eine Anmeldung oft der bessere Weg: nicht nur um ruhig zu schlafen, sondern auch, weil es sich finanziell lohnt.

In einer Informationskampagne erklärt der Minijobzentrale der Deutschen Rentenversicherung die Vorteile, die es bringt, Minijobber im Privathaushalt anzumelden. Denn bringen eine Anmeldung mit erheblichen finanziellen Einbußen und bürokratischem Aufwand in Verbindung.

Dabei kann man die Kosten, die für Minijobber im Privathaushalt anfallen, beim Finanzamt geltend machen. Die Pauschalabgabe, die der Arbeitgeber bei einer entsprechenden Anmeldung zahlt, ist recht niedrig und beträgt 14,27 Prozent.

Minijobber im Privathaushalt anmelden bedeutet für den Arbeitgeber aber auch, dass er 20 Prozent der Gesamtkosten des Beschäftigungsverhältnisses von der Einkommenssteuer abziehen kann, und zwar bis zu einer jährlichen Gesamtsumme von 510 Euro.

Im konkreten Fall heißt das, dass man bei einem angemeldeten Minijob mit 150 Euro Monatslohn zwar 21,41 Euro für Steuer- und Sozialversicherungs-Abgaben berappen muss, gleichzeitig aber 34,28 Euro von der Einkommenssteuer abziehen kann. Insgesamt mach man also ein Plus von 12,87 Euro.

Abgesehen davon bedeutet eine Anmeldung der Haushaltshilfe auch, dass bei einem Unfall im Haushalt die gesetzliche Unfallversicherung für die eventuellen Behandlungskosten aufkommt und der Arbeitgeber vor eventuellen Ansprüchen im finanziellen Bereich geschützt ist.

Ein weiterer Vorteil, die eine Anmeldung der Minijobber mit sich bringt, lässt sich mit Geld nicht bezahlen. Das eliminierte Risiko dabei ertappt zu werden, ein illegales Arbeitsverhältnis zu betreiben, und das gute Gewissen, dass man durch eine Anmeldung bekommt, sind außerfinanzielle Vorteile, die den Schluss erlauben: Minijobber im Privathaushalt anmelden lohnt sich.

Quelle: pressemitteilungen-online.de
Bild: avatar-1 (Flickr)

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