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Mitarbeiterführung: Diese Fehler sollte man vermeiden

Es ist ja eine schöne Sache, wenn man befördert wird und plötzlich Mitarbeiter unter sich hat, die einem zuarbeiten. Doch die wollen geführt und angeleitet werden. Viele Manager in höheren Etagen begehen dabei einige Fehler und schädigen damit nur dem Arbeitsklima, anstatt den Erfolg der Firma voranzubringen. Es gibt viel Literatur darüber und verschiedene Ansätze, wie man seinen Job am besten erledigt. Doch vieles davon ist nicht zielführend, weil es nicht zum Stil der betreffenden Person passt. Bevor man sich verbiegt, sollte man lieber folgende Fehler vermeiden.


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Entscheidungsbereit sein und verbindliche Ansagen machen

Wenn man in der Führungsetage sitzt, dann muss man viele Entscheidungen treffen, mitunter sind da auch unangenehme bei. Der ein oder Abteilungsleiter drückt sich dann aber lieber davor. Andere wiederum warten zu lange mit ihrer Entscheidung und wägen zu lange ab. Aber das wirkt nur frustrierend auf die Mitarbeiter. Deswegen sollte man eine Entscheidung zwar nicht vorschnell, aber doch relativ zügig treffen und zu der dann auch stehen.


Desweiteren sollte man immer Aussagen treffen, auf die sich die Mitarbeiter verlassen können. Es gibt einige Manager, die sich in Floskeln ergehen und im Grunde nichts dabei aussagen. Das schlimmste ist, wenn sie es noch nicht einmal merken. Das bringt den Angestellten aber nichts. Zumal man als Chef dann auch irgendwann nicht mehr ernst genommen wird.


Dem Mitarbeiter zuhören und auch etwas zutrauen

Natürlich ist man auf der Führungsebene immer busy, aber dennoch sollte man sich Zeit für seine Mitarbeiter nehmen. Wenn diese ein Anliegen haben, dann sollte man ihnen zuhören und nicht nebenbei etwas anderes machen, was in dem Moment enorm wichtig erscheint. Wenn man genau hinhört und es sich auch merkt, was die Angestellten zu sagen haben, dann ist man auch eher geschützt vor falschen Entscheidungen. Denn wenn man etwas nicht weiß, weil man nicht genau zugehört hat, dann können Fehler passieren.


Im Gegensatz dazu gibt es das Mikromanagement. Das bedeutet nichts anderes, als dass man als Chef immer alles unter Kontrolle haben möchte. Dieses demotiviert Mitarbeiter aber eher, weil sie das Gefühl bekommen, dass der Chef ihnen kein eigenständiges Arbeiten zutraut. Dieses Verhalten fördert auch schlampige Arbeit, denn die Angestellten wissen, dass der Boss eh alles noch mal kontrolliert. Deswegen sollte man auch mal locker sein und dem Team durchaus zutrauen, dass es seine Aufgaben erfüllen kann.


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Jeder ist auf einer Stufe

Als Chef hat man natürlich mehr zu tun, aber wenn man sich deswegen herausnimmt, zu spät zu Besprechungen zu erscheinen, ist das ein großer Fehler. Die Führungsebene muss als gutes Beispiel vorangehen, denn sonst fragen sich die Mitarbeiter, warum sie immer pünktlich sein müssen, wenn sie dann noch warten müssen. Und jeder sollte fair behandelt werden. Man darf sich als Chef auch durchaus mal bedanken. Im Allgemeinen ist es so, dass die Führungsetage oft verletzend für ihre Mitarbeiter handelt und das sollte so nicht sein. So baut sich auch kein Vertrauen auf. Aber das ist innerhalb einer Firma wichtig.


Den Mitarbeiter ernst nehmen

Es bleibt immer dabei, mit jedem Mitarbeiter muss geredet werden. Manchmal sind schwierige Charaktere darunter, von denen man sich nur die Unterlagen geben lassen will und ein Gespräch vermeiden möchte. Aber das sollte man nicht tun. Als Chef sollte man versuchen, jeden Mitarbeiter zu verstehen. Und ganz unangenehm wird es, wenn man von seinem Stab keinerlei Fehler fordert, aber selbst dauernd welche macht. Das wirkt dann irgendwann ungläubig. Man sollte seinen Angestellten durchaus auch mal Fehler zugestehen, denn kein Mensch ist perfekt. Und zuletzt sollte ein Chef immer darauf bedacht sein, seine Mitarbeiter weiterzuentwickeln. Wer sich keine Zeit dafür nimmt, der ist in der Chefetage falsch.

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