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Motivation am Arbeitsplatz: Erfolgstagebücher und bewusste Auszeiten gegen den Frust

Viele Berufstätige haben schon einmal die Erfahrung gemacht, dass sie mit großen Erwartungen und viel Enthusiasmus einen neuen Job angetreten haben, in dem dann auch wieder mit der Zeit die Routine einkehrte und die Motivation Stück für Stück verschwinden ließ.

Wer jeden Tag die gleichen festen Aufgaben zu erledigen hat, ist von der Wiederholung schnell gelangweilt und fühlt sich unterfordert. Negative Erfahrungen wie Kritik, Misserfolge oder Konflikte unter Kollegen tun ihr Übriges, um einem den Spaß an der Arbeit zu verleiden. Schnell wird der Beruf dann als Last anstatt als Herausforderung empfunden. Viele Arbeitnehmer leisten dann nur noch Dienst nach Vorschrift, fühlen sich ausgebrannt oder zweifeln an sich selbst. Wer die Lust am Job nicht vollkommen verlieren will, muss jedoch aktiv bleiben und gezielt nach beruflichen Veränderungsmöglichkeiten und Freiräumen suchen.

Einfach nur den Kopf in den Sand stecken gilt nicht. Stattdessen sollten frustrierte Beschäftigte den Blick positiv nach vorne richten und sich fortlaufend neue Ziele setzen. Wer sich beispielsweise jeden Tag 5 bis 10 Minuten bewusst eine Auszeit zum Träumen und Planen gönnt, kann daraus die nötige Kraft für Veränderungen gewinnen, weil die Vorstellung von positiven Konsequenzen sie zum Handeln motiviert.

Hilfreich gegen den Frust kann auch sein, Erfolgserlebnisse bewusst festzuhalten. Ein persönliches Erfolgstagebuch, in dem jeden Tag kleine Glücksmomente und positive Erlebnisse wie z. B. ein erfolgreiches Kundengespräch, ein Lob vom Chef oder ein netter Plausch mit Kollegen notiert werden, kann enorm beflügeln und den Schwarzseher-Blick aufhellen. Die Notizen können anschließend genutzt werden, um sich in einem Leistungs- oder Stimmungstief selbst wieder Mut zu machen.

Um sich gegen Dauerfrust zu wappnen, darf man seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht vernachlässigen, denn viel zu oft ist auch beruflicher Stress ein Faktor, der die gute Laune und Motivation verderben kann. Zwar lässt sich Zeit- oder Leistungsdruck nicht immer vermeiden; er kann aber beispielsweise bewusst abgebaut werden, indem man sich jeden Tag neben dem Beruf seine persönliche Auszeit zum Abschalten zu gönnt. Wer ein erfülltes Privatleben führt, ist meist auch im Job leistungsfähiger und belastbarer, weil er aus seinen Aktivitäten Energie für den nächsten Arbeitstag schöpfen kann.

Quelle: arbeits-abc.de
Bild: Lara604 (Flickr)

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