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Nebenjobs München: Hohe Lebenshaltungskosten wollen finanziert werden

Da die bayrische Landeshauptstadt zu den teuersten Städten der Bundesrepublik gehört, sind viele Arbeitnehmer auf einen Nebenjob in München angewiesen, um ihren Lebensunterhalt finanzieren zu können.

Das Phänomen betrifft zwar nicht nur die Bayernkapitale, aber bedingt durch die extrem hohen Mieten von durchschnittlich 1.000 Euro für eine ganz normale Dreizimmerwohnung sind es nicht nur junge Leute, die einem Zweitjob nachgehen. Immer mehr regulär Beschäftigte, Mütter, Alleinerziehende, Singles und Rentner suchen nach einer zusätzlichen Verdienstquelle, obwohl in der Familie mindestens ein Haupteinkommen vorhanden ist.

Doch angesichts der großen Konkurrenz von Neben- und Minijobbern muss man schon etwas kreativ sein, um den für sich passenden Zweiterwerb zu finden. Charakteristisch für München sind beispielsweise die Biergärten, wo in der Saison immer wieder Aushilfen gesucht werden. Der Verdienst kann sich durchaus sehen lassen, da die Münchner mit dem Trinkgeld häufig sehr spendabel sind. Während des Oktoberfestes kommt man als Neuling in den Bierzelten dagegen nur sehr schwer an einen Nebenjob als Bedienung, denn die Jobs dort sind wegen der oftmals üppigen Trinkgelder sehr begehrt.

Eine weitere Möglichkeit, um zusätzliches Geld zu verdienen, ist eine stundenweise Anstellung als Haushaltshilfe, Gärtner oder Chauffeur in einem der vielen wohlhabenden Münchner Haushalte. Wer über pädagogische Kenntnisse oder eine Ausbildung zur Erzieherin oder Tagesmutter verfügt, hat auch gute Karten, um als Kindermädchen für die Sprösslinge der Gutverdiener eingesetzt zu werden. Alles in allem dürfte es mit etwas Geduld und Hartnäckigkeit nicht allzu schwer sein, um einen Nebenjob in München zu finden.

Quelle: blog.de
Bild: Thomas Teichert (Flickr)

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