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Nebenjobs: Lukrative Stellenangebote im Internet sind oft nur eine Luftnummer

Immer mehr Menschen sind heute darauf angewiesen, ihr Einkommen mit einem Nebenjob aufzubessern. Die Auswahl ist auf den ersten Blick riesig. Auch scheinen Zweitjobs oft lukrativ zu sein, wenn man Angeboten Glauben schenken darf, die damit werben, dass man von zu Hause aus oder im Internet richtig viel Geld verdienen kann.

Wer im Netz eine Nebenbeschäftigung sucht, wird mit Lockangeboten geradezu überschüttet. Angebote mit garantiertem Erfolg und einem monatlichen Zusatzeinkommen von 500 € bis 2.000 € klingen fast zu schön, um wahr zu sein – und sind es meist auch. Denn häufig verbergen sich dahinter nur leere Versprechungen.

Von Nebenjobs, die mit einer finanziellen Vorleistung verbunden sind, sollte man in jedem Fall die Finger lassen. Auch die Entrichtung einer Schutz-, Lizenz- oder Bearbeitungsgebühr ist meist unlauter. Die Buchung teurer Lehrgänge oder Seminare als Voraussetzung für den neuen Zweitjob kann man sich ebenfalls sparen, denn seriöse Firmen schulen ihre Mitarbeiter kostenlos.

Häufig wird bei solchen Jobangeboten auch eine Nummer für ein Beratungstelefon angegeben, über die der Interessent hilfreiche Informationen erhalten soll. Diese Nummern sind jedoch in der Regel kostenpflichtig. Nicht selten kostet die Telefonminute bis zu vier Euro. Das kann ein teurer Spaß werden, wenn man vorab noch in der Warteschleife landet.

Vorsicht ist auch geboten, wenn bestimmte Produkte wie Waschmittel oder Kosmetika vertrieben werden sollen. Interessenten werden oftmals dazu aufgefordert, eine Grundausstattung auf eigene Kosten zu erwerben. Am Ende bleiben sie darauf sitzen. Daher sollte man Nebenjobs auf Herz und Nieren prüfen.

Quelle: blog.de
Bild: William Brawley (Flickr)

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