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PISA-Studie für Erwachsene: Deutschland ist nur Mittelmaß

Die PIAAC-Studie ist die PISA-Studie für Erwachsene und bei der gibt Deutschland derzeit nicht gerade das beste Bild ab: Laut einem OECD-Bericht landen die deutschen Erwachsenen nur im Mittelfeld - vor allem das Lesen und Rechnen sei hierzulande nicht besonders ausgeprägt. Kein gutes Bild für die deutsche Arbeitswelt.

Mittelmäßig im internationalen Vergleich sei das Allgemeinwissen der Bundesbürger. Das Ergebnis der Bildungsstudie für Erwachsene der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)sieht vor allem Defizite im Lesen und Verstehen von Texten und bei Grundrechenarten. Außerdem sei der Bildungsstand wie kaum in einem anderen Land vom Wissensstand der Eltern abhängig.

An der PISA für Erwachsene-Studie haben 24 Länder teilgenommen. Überprüft wurde der Wissensstand der 16- bis 65-Jährigen. Dabei wurde auch der Umgang am Computer getestet. Dabei stellte sich heraus, dass in Deutschland 12,6 Prozent der Bürger nicht mit einer Maus umgehen können. Allerdings schneidet unser Land bei Problemlösungen, die mathematisches Grundverständnis benötigen, besser ab, als der Durchschnitt. Immerhin etwas.

Die PIIAC-Studie, das steht für "Programme for the International Assessment of Adult Competencies", wurde zum ersten Mal durchgeführt. Insgesamt nahmen 166.000 Menschen aus der ganzen Welt ab. Länder aus der OECD waren Australien, Belgien (Flandern), Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Japan, Kanada, Korea, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, die Slowakische Republik, Spanien, die Tschechischen Republik, das Vereinigte Königreich (England und Nordirland) und die Vereinigten Staaten. Dazu kommen noch Zypern und die Russische Föderation.

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