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Private Arbeitsvermittlung bietet gute Chancen auf einen Job

Die deutsche Wirtschaft zeigt zuletzt zwar deutliche Anzeichen für einen überzeugenden Aufschwung, doch am Arbeitsmarkt ist dieses Wachstum bislang nur zu Teil angekommen – dementsprechend greifen viele Deutsche bei Arbeitssuche auf die private Arbeitsvermittlung zurück.

Neben den allseits bekannten Möglichkeiten zur Jobsuche wie die Bundesagentur für Arbeit und den Leiharbeitsfirmen, bietet die private Arbeitsvermittlung eine überaus interessante Alternative für all diejenigen, die eine neue Arbeitsstelle suchen.

Dabei sollten Arbeitsuchende darauf achten, dass sie nur bei geprüften Arbeitsvermittlern Hilfe suchen. Welche private Arbeitsvermittlung den Anforderungen entspricht, kann man ganz einfach bei der Bundesagentur für Arbeit oder aber beim Ring der Arbeitsvermittler e. V. erfahren.

Der Fachverband ist eine Organisation, in der sich Arbeitsvermittler und Personalberater sowie eine Reihe von Bildungseinrichtungen zusammengeschlossen haben, unter anderem um einen Beitrag bei der Wiedereingliederung von Arbeitslosen in soziaversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen zu leisten.

Wer eine private Arbeitsvermittlung nutzen will, braucht einen sogenannten Vermittlungsgutschein. Alle Arbeitsuchende, die seit mindestens sechs Wochen als solche gemeldet sind, können einen solchen Gutschein per E-Mail, Telefon oder Fax beim zuständigen Arbeitsamt beantragen.

Arbeitsuchende, die das Arbeitslosengeld I bekommen, haben einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf einen Vermittlungsgutschein. Bei den Empfängern von Arbeitslosengeld II gibt es einen solchen Rechtsanspruch jedoch nicht. Die Möglichkeit zur Beantragung besteht aber auch hier, wobei ein Sachbearbeiter der Bundesagentur für Arbeit entscheidet, ob der Antragsteller einen entsprechenden Gutschein bekommt.

Private Arbeitsvermittlung hat ein eindeutiges Ziel: das Erreichen von langfristigen Beschäftigungsverhältnissen. Die Vergütung bei erfolgreicher Vermittlung beträgt 2.000 Euro, wobei die erste Hälfte davon sechs Wochen nach Beginn des Arbeitsverhältnisses ausgezahlt wird und die Auszahlung der zweiten Hälfte nach Ablauf der sechsmonatigen Probezeit in der vermittelten Arbeit erfolgt.

Der große Vorteil der privaten Vermittler liegt in ihrer personalisierten Beratung. Außerdem hat eine private Arbeitsvermittlung erfahrungsgemäß einen engeren Kontakt zu Wirtschaftsvertretern – und auch das hilft letztendlich, eine Arbeit schneller zu finden.

Quelle: misterinfo.com
Bild: Moe_ (Flickr)

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