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Recruitment 2014 – aktuelle Trends in der Personalbeschaffung

Die Personalbeschaffung befindet sich im Umbruch. Angesichts des demografischen Wandels und zunehmenden Fachkräftemangels wird es für Unternehmen immer schwieriger, geeignete Mitarbeiter für qualifizierte Positionen zu finden. Daneben gewinnen neue Medien eine immer stärkere Bedeutung im Recruitment-Prozess. Beides hat Einfluss auf Methoden und Maßnahmen zur Personalbeschaffung. Hier ist ein Überblick über die aktuellen Entwicklungen.

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Elektronisches Bewerbermanagement

E-Recruitment – unter diesem Stichwort wird ein bereits seit einigen Jahren zu beobachtender Trend in der Personalrekrutierung bezeichnet. Dabei geht es nicht nur um die Nutzung neuer Medien für die Bewerberansprache, sondern auch um die Umstellung des gesamten Prozesses des Bewerbermanagements und der Personalauswahl auf elektronische Bearbeitung. Die klassische papiergestützte Bewerbung ist ein Auslaufmodell. Bewerberportale sind dagegen weiter im Kommen. Die elektronische Abbildung des gesamten Recruiting-Workflow macht das Bewerbermanagement effizienter und kostengünstiger. Daher wird sich auch in diesem Jahr die Verbreitung des E-Recruitment weiter fortsetzen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen, aber auch der öffentliche Sektor haben hier noch Nachholbedarf. Weitere Informationen gibt es etwa auf Dvinci.de.

Proaktives Recruiting gefragt

Die Zeiten, in denen sich Unternehmen qualifizierte Bewerber aussuchen konnten, sind vorbei. Umgekehrt sind immer mehr Firmen in der Situation, sich bei potentiellen Mitarbeitern bewerben zu müssen. Damit wird die Markenbildung auch in der Personalbeschaffung ein strategischer Erfolgsfaktor. Unternehmen müssen ihre Attraktivität als Arbeitgeber wirksam nach außen kommunizieren. Instrumente der passiven Personalrekrutierung wie Stellenanzeigen oder Messeauftritte alleine reichen nicht mehr. Personalgewinnung muss heute früher ansetzen. Active Sourcing ist gefragt. Damit werden Maßnahmen zum systematischen Beziehungsaufbau zu potentiellen Bewerbern bereits vor einer offiziellen Stellenausschreibung bezeichnet. Soziale Netzwerke spielen dabei neben Mitarbeiterempfehlungen eine zentrale Rolle. Active Sourcing kann Unternehmen den entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb um gute Fachkräfte bieten. Unabhängig davon setzen das Internet und soziale Netzwerke ihren Siegeszug als Instrumente zur Rekrutierung fort. Die klassische Printanzeige verliert noch mehr an Bedeutung. Online-Jobbörsen werden voraussichtlich auch in diesem Jahr bei den Rekrutierungswegen an der Spitze stehen. Dahinter folgen die unternehmenseigenen Web-Auftritte.

Schwierige Rahmenbedingungen

Das Umfeld für die Personalrekrutierung wird insgesamt schwieriger. Einem tendenziell sinkenden Angebot junger qualifizierter Arbeitskräfte steht ein zunehmender Personalbedarf durch das Ausscheiden älterer Mitarbeiter gegenüber. Der Wettbewerb wird härter. In diesem Spannungsfeld bewegt sich das Recruitment 2014.

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