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Skilehrer: Arbeiten, wo andere Urlaub machen

Zu den beliebtesten studentischen Ferienjobs gehört eine Aushilfstätigkeit als Skilehrer. Kein Wunder, man arbeitet dort, wo andere Urlaub machen. Außerdem kann man seinem Hobby vor einer traumhaften Kulisse frönen und wird auch noch dafür bezahlt. Allerdings müssen Interessenten ein paar Voraussetzungen erfüllen, bevor sie blutige Anfänger mit auf die Pisten nehmen dürfen.

Wer sich für einen Job als Kursleiter einer Skigruppe interessiert, muss sich sicher auf Skiern bewegen können. Blaue, rote und schwarze Piste dürfen kein Problem sein. Zudem sollten Skilehrer ein Händchen im Umgang mit Kindern haben. Für die kleinen Nachwuchssportler steht der Spaß im Vordergrund. Auch das Miteinander in der Gruppe ist ihnen wichtig. Allerdings ist es nicht ganz einfach, die kleinen Skianfänger bei Laune zu halten. Ein Kursleiter muss daher nicht nur sich selbst, sondern auch die Gruppe motivieren können – auch bei minus 15 Grad oder meterdickem Neuschnee, der das Fahren erschwert.

Ein Skilehrer sollte zudem Inhalte wie Pistenregeln und Lawinenkunde einfach vermitteln können. Trifft all das zu, spricht nichts gegen eine Saisonarbeit im Schnee. In den meisten Skischulen müssen die neuen Lehrer zunächst ein Praktikum absolvieren, das meist zwischen einer und drei Wochen dauert.

Wer sich dabei gut schlägt, kann anschließend als Hilfsskilehrer arbeiten und später über einen zusätzlichen Lehrgang zum Skilehrer Grundstufe aufsteigen. Reich wird man mit dem Ferienjob allerdings nicht: Einsteiger bekommen in einer Skischule ca 10 Euro pro Stunde, Kursleiter mit Grundstufenprüfung 16 Euro.

Quelle: sueddeutsche.de
Bild: Dirk Groeger (Flickr)

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