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Studienplatz Vergabe in Deutschland: Ein Überblick im Zulassungs-Chaos

Was die Studienplatz Vergabe in Deutschland angeht, stehen unzählige Studienanfänger einem Chaos gegenüber. Der Grund dafür ist der doppelte Abiturjahrgang, der sich 2013 für Studienplätze bewerben wird.

Das bedeutet um die 60.000 Studenten mehr, die sich an den Hochschulen bewerben müssen. Um die Masse zubewältigen, wurde ein neues Vergabesystem eingeführt, dass leider nicht den Ansprüchen gerecht wurde.

ZVS und DoSV: Wie kriege ich einen Studienplatz?

Bis jetzt hatte die ZVS, Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen, einen großen Teil der Bewerbungen für deutsche Studiengänge geregelt. Vor allem in den klassischen Studiengängen wie Lehramt, Medizin oder Literaturwissenschaften hat die ZVS alle Bewerbungen gesammelt und dann die Plätze zugewiesen.

Die anderen Studiengänge werden von den Universitäten selbst verwaltet, da in den meisten Fällen Aufnahmeprüfungen oder gewisse Anforderungen zu erfüllen sind. Da wird in der Zukunft auch so bleiben.

Was sich höchstwahrscheinlich bei der Studienplatz Vergabe in Deutschland ändern wird, ist der Wechsel der ZVS zur DoSV, Dialogorientiertes Serviceverfahren. Dabei handelt es sich um ein Online-System, indem alle Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland gemeldet sind.

Der Studienbewerber meldet sich für die Wunsch-Studiengang an und das System verteilt die Bewerbungen auf die Unis, die das Fach anbieten. Dadurch soll verhindert werden, dass Studienplätze unbesetzt bleiben, weil die Universitäten zentral über Knopfdruck den Studienanfänger annehmen können und somit keine Wartezeiten entstehen.

Sobald der Studienanfänger seinen Platz akzeptiert hat, fällt er aus dem System und die Universitäten können sich um die restlichen Anwärter kümmern. In der Vergangenheit sind viele Studienplätze unbesetzt geblieben, weil die Hochschulen mit ihrer Verwaltung nicht nach kamen und Zusagen zu spät versendet haben.

Wenn der Studienbewerber allerdings schon einen anderen Platz angenommen hatte, blieb der andere Studienplatz unbesetzt und andere Anwärter bleiben ohne Studienplatz. Allerdings hört sich das neue Verfahren besser an als es wirklich ist.

Das Online-System des DoSV scheiterte in der Testphase und es kam zu einem Zulassungs-Chaos. 15 Millionen Euro wurde in das neue System gesteckt. Nun kann man hoffen, dass es ab nächstes Jahr besser laufen wird und alle Studienbewerber ihr Traum-Studium anfangen können.

Informieren und Studienplatz sichern

Für alle Bewerber, die sich bei der Studienplatz Vergabe in Deutschland einen Platz angeln möchten, gilt: Schlau machen. Aller Universitäten informieren auf ihren Webseiten oder Informationsbroschüren über die Vergabe von Studienplätzen.

Dabei ist es wichtig, dass man sich über den Weg für das Fach bewirbt, wie es von der Uni gewünsht ist. Zudem ist es hilfreich, wenn man einen Termin bei der Studienberatung der Lieblings-Universität vereinbart, um zu prüfen, ob man Chancen auf einen Platz hat und wie der Bewerbungsprozess abläuft.

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