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Vom einfachen Tischler mit Weiterbildungsmöglichkeiten zum Meister!

Wer über eine erfolgreich abgeschlossene Tischlerlehre verfügt, kann in vielen unterschiedlichen Bereichen von der Tischlerei über den Industriebetrieb bis hin zur Berufsschullehre zum Einsatz kommen. Nach entsprechender Weiterbildung oder einem Studium kann man sich als Meister selbständig machen, als Berufsschullehrer arbeiten oder den Berufsweg eines studierten Designers einschlagen.

Die große Vielfalt des Berufsbildes verdeutlicht die Aussage, Tischler ist nicht gleich Tischler, auch wenn alle mit Holz arbeiten.

An Möglichkeiten für eine Spezialisierung fehlt es im Tischlerhandwerk nicht. So ist zum Beispiel ein Möbeltischler in der Fertigung von Einzelstücken für den Entwurf und das Produzieren von Einzelmöbeln oder kompletter Zimmereinrichtungen verantwortlich.

Eine Bautischlerin beschäftigt sich dagegen mit dem Entwerfen und Montieren von Fenstern und Türen sowie verschiedenen Holzverkleidungen auch für Wände und Decken. Andere noch speziellere Aufgaben kommen auf Betriebs- und Bühnentischler zu.

Technische Fortbildungslehrgänge für Tischler/-innen bieten unter anderem die jeweiligen Handwerkskammern an. Bei der Handwerkskammer Berlin finden sich im Rahmen einer Fortbildung eine Vielzahl von Lehrgängen. Die Lehrgänge, Informationen zu finden unter www.hwk-berlin.de,enden mit bundeseinheitlichen Fortbildungsprüfungen.

Angeboten werden unter anderem Tischler-Schreiner-Maschinenlehrgang TSM1 bisTSM3, Bearbeitung von Mineralwerkstoffen, CNC/CAD - Fachkraft im Tischlerhandwerk sowie die Weiterbildung für Lehrer/innen der Arbeitslehre. Für Arbeitslose ist prinzipiell eine Förderung nach SGB III möglich.

Ein ganze Reihe von Tischler - Weiterbildungsmöglichkeiten dienen nicht allein der Fortbildung sondern dem beruflichen Aufstieg. Eine aufstiegsorientierte Weiterbildung endet mit der Prüfung zum Tischlermeister, Techniker, Restaurator, Kundenberater oder Fertigungsplaner.

Wer eine Hochschulzugangsberechtigung erwirbt, kann einen Studienabschluss als Diplomingenieur - Holztechnik beziehungsweise - Holzwirt machen. Ein Studium kann unter Umständen auch ohne schulische Hochschulreife aufgenommen werden, wenn eine langjährige Berufserfahrung sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung vorliegt.

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