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Todsünden im Büro: Knoblauchfahne, Kopierstau und Klatschgeschichten

Störenfriede im Büro machen deutschen Arbeitnehmern schwer zu schaffen. So mancher Kollege kann zu einer echten Belastung im Arbeitsalltag werden.

Dabei ist es ganz egal, ob der Betreffende aus Versehen, mit purer Absicht oder mit absoluter Ignoranz seine Missetaten begeht. Zur Weißglut kann ihr Verhalten trotzdem auch den friedfertigsten Kollegen treiben. Das Bürodienstleistungsunternehmen Regus hat jetzt in einer Online-Umfrage herausgefunden, welche Verhaltensweisen im Büro am meisten nerven.

Auf Platz 1 landeten gleich drei Vergehen: Rauchen, Trinken und Gestank. Wer mittags die Pizza mit doppelt Knoblauch am Schreibtisch isst, auf dem Klo raucht und morgens mit ordentlicher Fahne ins Büro kommt, landet im Beliebtheits-Ranking bald ganz weit unten. Weit mehr als die Hälfte aller Angestellten von Rauchen, Trinken und Gestank angewidert.

Schmutz finden 75 Prozent der Mitarbeiter unangenehm, die in einem Betrieb mit 250 bis 1000 Beschäftigten arbeiten. Mitarbeiter aus Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen scheinen mit 63 Prozent etwas resistenter gegen verdreckte Büros und Messie-Schreibtische.

Unpünktlichkeit treibt nicht nur den Chef auf die Palme. Im Marketing- und Medienbereich sind 60 Prozent aller Angestellten von unpünktlichen Kollegen genervt. So mancher Mitarbeiter scheint sich und sein Privatleben derart spannend zu finden, dass er alle Kollegen an seinen Verabredungen und Plänen teilhaben lassen möchte. Die Kollegen sind aber alles andere als amused: Im Einzelhandel gelten laute Privatgespräche sogar als Todsünde Nummer eins.

Klatsch und Tratsch, Lästereien finden branchenübergreifend 15 Prozent aller Berufstätigen lästig. Der klassische Kopierstau ist ebenfalls beliebt wie die Pest. Kollegen, die Chaos verursachen und nach sich die Sintflut verursachen, werden von 20 Prozent der Befragten verwünscht.

Bei Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern kommt Musik am Schreibtisch nicht gut an. Jeder dritte Beschäftigte ist in diesen Branchen von musikalischen Kollegen und ständigem Radiogedudel schwer genervt.

Quelle: bild.de
Bild: Maggiejumps (Flickr)

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