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Todsünden in der Bewerbung: Unsaubere Romane mit Rechtschribfählern

Es gibt keinen effektiveren Weg, sich den Weg in seinen Traumjob zu verbauen, als die Personaler bereits mit einer misslungenen Bewerbung zu verprellen. Leider gibt es unzählige Fehler, die man in seinen Bewerbungsunterlagen einbauen kann. Und es ist schwer, sämtliche K.O.-Kriterien zu erfassen, die für ein schnelles Aus bei der Stellensuche sorgen. Doch zumindest sollte man die größten Todsünden einer Bewerbung kennen, auf die Personalleiter besonders allergisch reagieren.

Schwafeln: Je mehr man schreibt, desto weniger wird gelesen. Schließlich ist eine Bewerbung kein Roman. Ein Anschreiben sollte knapp und auf den Punkt formuliert sein. Wiederholungen und Details wie eine genaue Beschreibung der Aufgaben im letzten Job ermüden nur.

Fehlende Systematik: Eine gute Bewerbung muss optisch übersichtlich gestaltet sein. Personalentscheider sitzen oft vor einem riesigen Stapel an Unterlagen und müssen sich innerhalb kurzer Zeit ein Bild von den Bewerbern machen. Wenn die Bewerbermappe keiner klaren Systematik folgt, ist der Rauswurf in der ersten Runde schon vorprogrammiert. In der Regel folgt auf das Anschreiben der Lebenslauf. Danach kommen die Arbeitszeugnisse, das jüngste zuerst. Zu guter Letzt folgen Bescheinigungen über Zusatzqualifikationen, Berufsabschlüsse und das Abschlusszeugnis der Schule.

Unsauberkeit: Manchmal machen schon Kleinigkeiten einen schlechten Eindruck auf den Personalchef. Flecken auf dem Papier, Eselsohren und Knitterfalten sorgen für den nötigen Ekeleffekt, der sicherstellt, dass die Bewerbungsmappe postwendend zurückgeschickt wird. Rechtschreibfehler sind ebenfalls ein Ausschlusskriterium.

Grundsätzlich sollte man immer bedenken, dass das Unternehmen einen noch nicht persönlich kennt und nur aus den Bewerbungsunterlagen auf die Person schließen kann! Wer bei seiner Bewerbung also die erwähnten 'Todsünden' vermeidet, hat mit etwas Glück gute Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.

Quelle: rp-online.de
Bild: masterbewerbung.de

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