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Top-Jobs 2010: IT-Fachkräfte, Altenpfleger und Lehrer brauchen keine Zukunftsängste zu haben

Nach der Talfahrt des letzten Jahres erwarten Wirtschaftsexperten für 2010 ein starkes Wachstum. Führende Volkswirte sagen in einer FTD-Umfrage bis zu 2,5 Prozent Wachstum voraus.

Für den Arbeitsmarkt ist damit jedoch leider nicht die entsprechende Belebung verbunden.Da in einigen Schlüsselindustrien 2009 stark auf Kurzarbeit gesetzt wurde und diese nicht dauerhaft aufrechterhalten werden kann, geht die Bundesagentur für Arbeit von einem starken Jobabbau in der Hightech-, Maschinenbau- und Autoindustrie aus. Wer sich nach einer Stelle umsieht, sollte sich daher möglichst auf Branchen konzentrieren, denen im nächsten Jahr ein Wachstum vorausgesagt wird. Das sind vor allem die Bereiche Gesundheitswesen, Finanzen und der kaufmännische Sektor. Gesucht werden flexible, gut ausgebildete Fachkräfte und Spezialisten. Die sind für viele Unternehmen gar nicht leicht zu finden.

Ingenieure in Elektrotechnik und Maschinenbau: Bundesweit werden vor allem Ingenieure in der Elektrotechnik, im Maschinen- und Fahrzeugbau sowie in der Bauwirtschaft gesucht.

Call-Center Mitarbeiter: Mehr als 500.000 Menschen verdienen ihr Geld bereits durch Telefonieren. Trotz Wirtschaftskrise wächst die Branche kontinuierlich um acht Prozent. verzeichnen.

Software-Entwickler: Das Arbeitsplatz-Angebot in der IT ist zwar von 45.000 auf 20.000 gesunken, dennoch such fast jedes zweite IT-Unternehmen mit offenen Stellen qualifizierte Fachleute, die an der Planung, Entwicklung und Installation von Software-Lösungen arbeiten. Zu den fehlenden Fachkräften in der IT-Branche gehören zudem Projektmanager mit Hochschulabschluss.

Bankkaufleute: Die Zeit der personellen Schrumpfkur neigt sich aufgrund der wachsenden Anzahl von Finanzabteilungen dem Ende entgegen. Fast jedes vierte Unternehmen will in den nächsten sechs Monaten die Belegschaft vergrößern.

Lehrer: Laut Bild-Zeitung fehlen bundesweit rund 40.000 Lehrkräfte. Besonders groß ist der Lehrermangel in den Fächern Mathematik, Informatik, Physik und Chemie.

Altenpflegekräfte: In der Altenpflege droht ein Fachkräftemangel. Der Personalbedarf wird von 320.000 Vollzeitkräften bis 2050 auf voraussichtlich 840.000 steigen.

Quelle: careerbuilder.de
Foto: Vitor Lima (Flickr)

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