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Quereinstieg in einen pädagogischen Beruf: Umschulung zur Erzieherin

Eine Umschulung zur Erzieherin bietet Menschen, die mit Kindern arbeiten möchten, gute Jobmöglichkeiten. Erzieher werden immer gesucht und und der deutsche Staat sieht für die Zukunft einen immensen Bedarf. Für diesen soll durch die Ausbildung zur Erzieherin mit Quereinstieg gesorgt werden. Jedes Bundesland regelt die Umschulung unterschiedlich. Generell muss man mit einer kompletten Ausbildungszeit zwischen zwei und vier Jahren rechnen.

Quereinstieg Erzieherberuf: Nicht so einfach wie man denkt

Die Umschulung zur Erzieherin richtet sich in der Regel an Arbeitslose, die sich umorientieren möchten. Aber auch Akademiker, die durch die Ausbildung den Zugang zu Kindertagesstätten erhalten, sowie Leute, die ihr Berufsfeld verändern möchten, können die Ausbildung machen.

Jedes Bundesland regelt die Ausbildung zur Erzieherin unterschiedlich. Generell kann man davon ausgehen, dass diese aus einem theoretischen sowie einem praktischen Teil besteht.

Wie viel Anteil der theoretische sowie der praktische Anteil in der Weiterbildung hat, setzt jedes Bundesland selber fest. Der theoretische Teil wird in der Regel an Fach- bzw. Berufsfachschulen oder Berufskollegen durchgeführt. Für den praktischen Teil benötigt der Quereinsteiger zum Erzieher eine Kindertagespflege-Stätte oder einen Kindergarten.

Die Umschulung zur Erzieherin endet mit einer Prüfung, die aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil besteht. Des Weiteren muss in den meisten Bundesländern eine Facharbeit angefertigt werden. Wer die Prüfung besteht, ist staatlich anerkannter Erzieher.

Allerdings endet die Weiterbildung zum Erzieher nicht mit der Prüfung. Danach folgt ein Anerkennungsjahr bzw. berufpraktisches Jahr. In einigen Bundesländern ist dieses Berufsjahr mit weiteren theoretischen Unterrichtseinheiten verbunden.

Nach diesem Jahr ist die komplette Berufsausbildung zur Erzieherin fertig und man kann mit einem Gehalt zwischen 1700 bis 1800 Euro im Monat rechnen, abhängig vom Arbeitgeber und des Bundesland, in dem man arbeitet.

Ansprechpartner Agentur für Arbeit

Wer eine Umschulung zur Erzieherin machen möchte, sollte als ersten Schritt die zuständige Agentur für Arbeit aufsuchen und dort um Informationen bitten. Die Arbeitsagentur bezahlt in der Regel die Umschulungsmaßnahmen und damit verbundenen Kosten. Des Weiteren kann man beispielsweise über ein Praktikum bei den Träger selbst, also Kindergärten und Kindertagespflege-Stätten, zur Ausbildung gelangen.

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