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Ungeschriebene Büro-Spielregeln: Mit den Kollegen Mittagspause machen

Pünktlichkeit, Leistungsbereitschaft, Loyalität: Viele Job-Gesetze liegen auf der Hand. Doch wer wirklich aufsteigen will, muss auch die ungeschriebenen Spielregeln kennen! Wir verraten, um welche Regeln es dabei geht.

Fingerspitzengefühl gegenüber dem Chef: Auch Vorgesetzte machen mal Fehler. Allerdings werden sie nicht gerne darauf hingewiesen. Schon gar nicht von ihren Mitarbeitern. Wer seinen Chef auf einen Fehler aufmerksam machen will, muss behutsam und subtil vorgehen: Die Kritik sollte bei einem solchen Gespräch immer in der Wir-Form vorgetragen werden. Erstens stellt man so sein Team-Bewusstsein heraus, zweitens macht man den Boss nicht direkt persönlich verantwortlich.

Zeugnisse anfordern: Wenn in einer Firma mit Bonuszahlungen gearbeitet wird, sollte man sichergehen, dass die eigenen Leistungen auch gebührend gewürdigt werden. Wird eine Sonderzahlung nur einmal im Jahr ausgeschüttet müssen auch die Erfolge berücksichtigt werden, die schon etwas länger zurückliegen. Daher sollte man sich nach einem abgeschlossenen Projekt seine Leistung schriftlich bewerten lassen.

BBC in Mails vermeiden: Wird in einem Unternehmen viel mit BCC (Blind Carbon Copy = Blindkopie) gearbeitet, ist es um das Vertrauen offenbar nicht gut bestellt. Denn dann können Kollegen mitlesen, die der Empfänger nicht sehen soll. Fast schon eine Todsünde ist, einem Kollegen eine Mail zu schicken und seinen Chef in BCC zu setzen.

Mit Kollegen in die Pause gehen: Auch wer mittags nicht gern etwas isst oder lieber ein paar ruhige Minuten für sich allein hätte: Die informellen Gespräche in der Kantine sind Gold wert. Im Gespräch mit Kollegen erfährt man, wer mit wem kungelt, wie der Chef tickt oder ob eine neue Stelle besetzt werden soll. Auch Gerüchte, die in der Firma kursieren, werden in solchen informellen Runden gerne weitergegeben.

Abläufe beobachten: In der Mittagspause oder beim After-Work-Drink kann man am besten beobachten, wie die Kollegenschaft tickt, wer gut mit wem kann, wer gerne lästert, wer loyal ist etc. Entsprechend vorsichtig oder vertrauensvoll kann man hinterher mit den einzelnen Mitarbeitern umgehen.

Quelle: bild.de
Bild: Bradley Gordon (Flickr)

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