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Unseriöse Jobangebote: Utopische Verdienstmöglichkeiten sind verdächtig!

Viele Jobangebote in der Zeitung oder im Internet versprechen das schnelle Geld. Klar, wer würde nicht gerne 2.500 Euro von zu Hause aus verdienen oder fette Provisionen für ein paar Telefonate kassieren? Doch Vorsicht: Hinter vielen dieser Lock-Angebote stecken unseriöse Firmen, die Interessenten lediglich abzocken wollen.

Fakt ist, dass Jobsuchende von solchen Offerten im besten Fall nur enttäuscht werden, weil sie auf die falschen Versprechungen hereingefallen sind. Im schlimmsten Fall investieren sie eine hohe Geldsumme, ohne jemals irgendeine Leistung dafür zu erhalten. Das Geld bekommt man dann auch nicht wieder, da viele dieser Firmen mit dubiosen Tricks arbeiten und einer Strafverfolgung durch die Polizei meist entgehen können. Nach Aussage der Verbraucherschutzzentrale ist vor allem dann Vorsicht geboten, wenn das Angebot mindestens eines der folgenden Merkmale aufweist:

Utopische Verdienstmöglichkeiten: Bewerber werden mit astronomischen Gehältern und unglaublichen Karriereperspektiven bei nur geringem Arbeitsaufwand gelockt. (Beispiele: Topverdienst in Heimarbeit oder 10.000 Euro monatlich im Nebenjob)

Schwammige Stellenbeschreibung: Aus dem Inserat geht nicht klar hervor, welche Tätigkeit überhaupt ausgeführt werden soll. Die Stellenbeschreibung ist entweder sehr vage oder fehlt völlig. Auch werden keine speziellen Qualifikationen von den Bewerbern erwartet.

Chiffrenummern: Falls nur wenige oder gar keine Informationen über das Unternehmen angegeben werden und die Firma nur unter einer Chiffrenummer oder via Postfach zu erreichen ist, sollte man die Finger davon lassen!

Kostenpflichtige Hotlines: Wenn der Bewerber Kontakt zum Jobanbieter über eine teure 0190er- oder 0900er-Vorwahl aufnehmen soll, so dass pro Gespräch Kosten in Höhe von 30 EUR und mehr anfallen können, ist eines glasklar: Es existiert in der Regel überhaupt kein Job und der Anbieter streicht lediglich die Telefonkosten ein.

Vorkasse: Falls ein Interessent zunächst eine kostenpflichtige Schulung besuchen oder ein bestimmtes Produkt kaufen muss, um den Job ausführen zu können, hat er es meist ebenfalls mit einer Gaunerfirma zu tun.

Quelle: arbeits-abc.de
Bild: rolands.lakis (Flickr)

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