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Was tun wenn der Arbeitsweg zum Horrortrip wird?

Der durchschnittliche Arbeitsweg der Deutschen ist in den letzten Jahren immer länger geworden. Vor allem diejenigen, die mit dem Auto zur Arbeit fahren kommen daher oft schon gestresst am Arbeitsplatz an. Wir geben ein paar Tipps, wie man die Fahrt zur Arbeit stressfreier gestalten kann.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes, nutzte 2008 fast jeder zweite Berufstätige das Auto, um den Weg zur Arbeit zurückzulegen. Trotz gegenteiliger Appelle legte nur jeder Zehnte seinen Arbeitsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück. Gleichzeitig zeigen die Zahlen, dass der Arbeitsweg der Deutschen immer länger wird. Während 1996 noch mehr als die Hälfte weniger als zehn Kilometer von ihrer Arbeitsstelle entfernt lebten, waren es 2008 nur noch 45,8 Prozent. 1996 dauerte der Weg zur Arbeit für fast drei Viertel der Erwerbstätigen weniger als 30 Minuten, 2008 waren es nur noch gut zwei Drittel.

Dass der Arbeitsweg für viele Berufstätige immer länger wird, liegt auch daran, dass die Work-Life Balance immer mehr an Bedeutung gewinnt, so dass die Menschen weniger schnell bereit sind, ihr privates Umfeld, den Freundeskreis und das gemütliche Zuhause für einen Job zu wechseln. Also nehmen sie lieber eine längere Fahrt zur Arbeit in Kauf.

Die Pendler sollten ein paar Tipps beachten, damit der längere Arbeitsweg nicht zum Stress wird. Wie zahlreiche Verkehrsforscher zeigen konnten, sollten Pendler auf dem Arbeitsweg auf dauernde Spurwechsel verzichten, denn außer einem erhöhten Adrenalinspiegel und einem größeren Unfallrisiko bringen diese gar nichts.

Auch durch die Wahl unterschiedlicher Routen lässt sich der Stress auf dem Arbeitsweg reduzieren. Noch mehr Entlastung bringt eine Fahrgemeinschaft mit Kollegen oder anderen Pendlern, mit denen man sich über Mitfahrzentralen in Verbindung setzen kann.

Quelle: wiwo.de, focus.de
Bild: Last Hero (Flickr)

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