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Wie sucht man nach einem Job, ohne dass der Chef es merkt?

Nicht selten kommt es vor, dass jemand eine feste Anstellung hat, sich aber verändern möchte. Das ist durchaus legitim, denn es ist nicht verboten, sich umzusehen. Allerdings darf die eigene Arbeitsleistung nicht darunter leiden, denn ansonsten bekommt man direkt Probleme beim aktuellen Arbeitgeber. Deswegen sollte man nach einem Job suchen, ohne dass der Chef es merkt.

    Microsoft GmbH (KMU) / Twitter

Nicht am Arbeitsplatz suchen

Und das hat mehrere Gründe. Die oben genannte schlechter werdende eigene Arbeitsleistung ist nur einer davon. Deswegen sollte man nicht am Computer im Büro die Angebote durchstöbern. Dadurch wird man nur abgelenkt und man läuft Gefahr, aufzufallen. Computer werden zwar nicht ständig überwacht, aber dennoch kann es sein, dass ein übereifriger Mitarbeiter es mitkriegt und dem Chef einen Tipp gibt. Und wenn der dann beleidigt ist, könnte es Probleme geben.

Zuhause im Internet suchen

Deswegen muss man schon seine Freizeit dafür opfern, um sich umzusehen. Wenn man abends zuhause ist, kann man ohne den Arbeitsdruck des Tages die Websites durchgehen, wo Jobs angeboten werden. Dort hat man auch viel mehr Zeit und Muße, sich alles anzuschauen und zu überlegen. Denn eins ist klar, wenn man schon fest angestellt ist, hat man keine Eile, einen neuen Job zu bekommen, wenn der aktuelle nicht gerade unerträglich geworden ist.

Selbst Anzeigen schalten

Man kann auch selbst Anzeigen schalten und sich als neue Arbeitskraft anbieten. Doch dies birgt die Gefahr, dass der Chef es mitbekommt, falls er eben genau diese Seite durchstöbert. Deswegen sollte man dies nur tun, wenn man mit dem alten Job innerlich schon abgeschlossen hat. Außerdem sollten sich eventuelle neue Arbeitgeber per Telefon nicht während der Arbeitszeit melden. Deswegen ist ein Hinweis darauf, dass man nur abends zu erreichen ist. Und unbedingt eine private E-Mail-Adresse angeben, falls die Antwort per Mail kommt. Die sollte nicht auf dem Bürocomputer landen.

Problem des Vorstellungsgesprächs

Ist ein neuer Arbeitgeber interessiert und es kommt zu einem Vorstellungsgespräch, dann muss man schon mal einen Urlaubstag investieren. Der Chef muss ja nicht erfahren, wofür man den freien Tag nutzt. Krankfeiern ist dann aber keine gute Idee. Man könnte gesehen werden und schon hat man Probleme. Und erst, wenn alles mit dem neuen Arbeitsplatz in trockenen Tüchern ist, sollte der Chef informiert werden. Der hat dann Zeit, sich während der Kündigungsfrist nach einem Ersatz umzusehen.

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