Excite

Wie werde ich Hundetrainer? Der BHV ermöglicht mit der IHK Potsdam eine Weiterbildung

Werden Beruf Hundetrainer ergreifen möchte, kann nach einer Ausbildung nicht mit der Anerkennung des Abschlusses wie bei einem normalen Ausbildungsberuf in Deutschland rechnen. Es gibt die Ausbildung zum Hundetrainer weder an einer staatlich anerkannten Berufsschule noch durch einen dualen Studiengang.

Um es Interessenten zu ermöglichen, mit einem halbstaatlichen Abschlusszeugnis Hundetrainer zu werden, hat sich der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV) mit der IHK Potsdam zusammengesetzt. Das Ergebnis der Zusammenkunft ist ein anerkannter Fortbildungslehrgang mit dem Abschlusstitel Hundeerzieher und Verhaltensberater (IHK|BHV).

Während des Lehrgangs werden 310 Theorie- und 500 Praxisstunden absolviert. Der Inhalt der Stunden umfasst alle für künftig selbständig oder angestellt arbeitende Hundeerzieher und Verhaltensberater notwendigen Wissensbereiche. Vermittelt werden modernste Erkenntnisse über Genetik, Zucht, menschlichen Umgang, Problemverhalten, Lernverhalten und wie die Arbeit eines Hundetrainers aussehen wird und sollte.

Die Praxisstunden absolvieren die Studierenden in Form von Praktika bei einem durch den BHV anerkannten Betrieb. Zu den vom BHV-Praktikumsbetrieben gehören neben vielen weiteren das Zentrum für Hundeerziehung Verhaltensberatung (www.zhv-dresden.de), die Hundeschule Harburg (www.hundeschule-harburg.de) sowie die aHa - die andere Hundeausbildung (www.aha-hundeausbildung.de). Um einen anerkannten Abschluss als Hundeerzieher und Verhaltensberater(IHK|BHV) erreichen zu können, müssen Studierende zur IHK-Qualifizierung zugelassen werden.

Eine der Voraussetzungen dafür ist die ordentliche Mitgliedschaft im BHV (oder Fördermitgliedschaft). Mit der Mitgliedschaft im BHV verpflichtet sich der spätere Hundetrainer zur jederzeitigen Wahrung ethischer Grundsätze in der Ausbildung von Hunden. Die Mitgliedschaft im BHV setzt die Anerkennung der Satzung und besonders der in den Paragraphen 4 und 5 genannten Ziele und Grundsätze voraus.

Künftige Hundeerzieher verpflichten sich, bei der Erziehung und Ausbildung von Hunden sowie der Verhaltenstherapie auf spezielle Erziehungshilfen zu verzichten. Gemeint sind hier alle Hilfen, die Leiden und Schmerzen bei Hunden auslösen.

Allen Mitgliedern und Fördermitgliedern ist es grundsätzlich verboten, Zughalsbänder ohne Stopp, Stachelhalsbänder, Reizstromgeräte und Erziehungsgeschirre einzusetzen.Wer sich diesen Grundsätzen nicht stellt, kann nicht mit einer Zulassung zur IHK/BHV Weiterbildung rechnen.

Die BHV bietet neben der Ausbildung zum Hundeerzieher auch das Qualifizierungsangebot Hundefachwirt (IHK) an. Damit soll in kleinen und mittleren Unternehmen das an den künftigen Bedarf orientierte Management gesichert werden.

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017