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Wie werde ich Makler? Ein kaufmännischer Berufsabschluss reicht

Wenn Menschen noch sehr jung sind, gibt es viele Träume für künftige Berufe. Das Spektrum reicht vom Feuerwehrmann über Zugführer bis LKW-Fahrer. An den Beruf Makler denkt kaum jemand. Eine spannende Karriere kann sich nicht vorgestellt werden.

Für einen Makler kommen mehrere Tätigkeitsfelder in Frage, wobei die Vermittlung zwischen Anbieter und Abnehmer beziehungsweise Verkäufer und Käufer immer im Vordergrund steht. Das ist bei einem Versicherungsmakler, Vermittler im Transportgewerbe, Kreditvermittler, Kapitalanlagevermittler nicht anders wie bei einem Immobilienmakler.

Mit einem Immobilienmakler kommen Menschen in jüngeren Jahren eher selten in direkten Kontakt. Makler werden steht daher nicht unmittelbar auf der Wunschliste, wenn es einen künftigen Beruf geht. Um Immobilien Makler zu werden, gibt es mehrere Wege.

Zum einen ist eine Ausbildung in einem in der Immobilienwirtschaft anerkannten Beruf möglich. Dazu zählen abgeschlossenes BWL-Studium oder Studium der Makroökonomie. Für Seiteneinsteiger gibt es die Möglichkeit einen Immobilienfachwirt mit oder ohne IHK-Abschluss zu erwerben. Damit erhält man die Berechtigung sich als Immobilienfachwirt IHK bezeichnen.

Ein IHK-Abschluss ist immer ein anerkannter Berufstitel. Das Immobilienunternehmen RE/MAX in Bayern verfügt in Regensburg über ein eigenes Trainingscenter. Wer in diesem Unternehmen Immobilienmakler werden möchte, kann nach entsprechender Weiterbildung und Qualifizierung den staatlich anerkannten Titel Geprüfter Immobilienfachwirt (IHK) führen.

Um sich als Immobilienmakler zu betätigen, kann man sich auch einem Makler anschließen, der über die notwendigen Lizenzen zum Kauf und Verkauf von Immobilien verfügt. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, selbst ein eigenes Immobilienbüro zu eröffnen. Benötigt wird dafür eine Zulassung von der zuständigen Ordnungsbehörde beziehungsweise im Süden Deutschlands vom ortsansässigen Kreisverwaltungsreferat.

In der Regel reicht für eine Lizenzerteilung der Nachweis einer Ausbildung als Kaufmann/Kauffrau aus. Vom Finanzamt muss eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vorliegen. Ein polizeiliches Führungszeugnis ohne Strafeinträge gehört ebenfalls dazu. Geld verlangt die Behörde für das Genehmigungsverfahren natürlich auch. Die Kosten sind regional unterschiedlich, erreichen durchaus bis zu 1.500 Euro.

Entsprechend der örtlichen Gewerbeordnung müssen Gewerbetreibende in einer Maklerfunktion (Vermittler von Kapitalanlagen, Krediten, Immobilien und Versicherungen) einen Betriebsbeginn, die Verlegung und die Erweiterung des Unternehmens anzeigen. Das gilt gleichfalls für eine Betriebsauflösung.

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