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Wirtschaftskrise trifft auch Eliteuniversitäten in den USA

Die Wirtschaftskrise hat auch vor den Eliteuniversitäten der USA nicht halt gemacht. Viele amerikanische Hochschulen haben sich bei ihren Investments verspekuliert und mussten enorme Verluste einstecken. Das hat natürlich auch Folgen für die Studenten, die sich mit steigenden Studiengebühren und strengeren Zulassungsquoten konfrontiert sehen.

Zwar reagierte die US-Regierung mit dem Ausbau des staatlichen Ausbildungsförderungsprogramms, um vor allem Studenten aus Familien mit niedrigem Einkommen zu unterstützen. Doch nicht nur härtere Bedingungen an den Eliteuniversitäten der USA bereiten den Studenten Kopfzerbrechen, denn im Zuge der Wirtschaftskrise hat sich auch die Situation auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt verschärft.

So ist es inzwischen sogar für Absolventen der Top Unis schwer geworden, einen Job zu finden. 'Es gibt noch immer nicht mehr Arbeitsplätze als zu Hochzeiten der Finanzkrise, 200 Bewerber konkurrieren um einen Job', sagt Maggie New, Karriereberaterin an der George Washington University.

Erschwert wird die Situation dadurch, dass die meisten Absolventen der Eliteuniversitäten der USA die Universität mit 60.000 bis 80.000 Dollar Schulden verlassen. Über Jahrzehnte verließen sich Studenten, Eltern und Banken darauf, dass Absolventen von Top Unis in den USA hochdotierte Jobs bekommen, mit denen sie die Kredite für die teure Ausbildung sicher zurückzahlen können.

Doch die Wirtschaftskrise hat die Jobsuche selbst für Absolventen von Eliteuniversitäten in den USA erschwert. Wie eine Studie des Brookings-Institut zeigt, finden vor allem 16- bis 24-jährige überproportional häufig keine Stelle und diejenigen, die doch einen Job finden, verdienen durchschnittlich 17,5 Prozent weniger als noch vor ein paar Jahren.

Quelle: spiegel.de, tagesspiegel.de
Bild: arvind grover (Flickr)

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