Excite

Zeitfresser im Job: Pünktlicher Feierabend dank effizienter Planung

Viele Arbeitnehmer würden gerne pünktlich Feierabend machen. Doch die Realität sieht anders aus. Je weiter der Zeiger auf 17 Uhr rückt, desto größer scheint das Arbeitspensum zu werden. Da hilft nur eines: Gute Selbstorganisation. Sie verhilft zum rechtzeitigen Aufbruch und zur Vermeidung von Zeitdruck.

Anstatt alle Termine, Projekte und Ereignisse immer wieder auf sich zurollen zu lassen, empfiehlt der Verband für Deutsche Wirtschaft, sich schon am Vorabend die Ziele für den nächsten Tag zu stecken oder einen Arbeitsplan für die gesamte Woche zu erstellen. Der Vorteil: Umfangreichere Aufgaben lassen sich auf mehrere Arbeitstage verteilen.

Zu einer strukturierten Arbeitsweise trägt auch das Bilden von Themenblöcken bei: Ähnlich gelagerte Tätigkeiten werden im Verlauf des Arbeitstages zusammengefasst. So kann es sich bewähren, vormittags ein Zeitfenster für Telefonate und das Checken der E-Mails zu reservieren. Um Zeit zu sparen, sollte man sich prinzipiell alles nur einmal ansehen. Legt man die Korrespondenz gleich nach dem ersten Überfliegen weg, zieht das automatisch Doppelarbeit nach sich: Nimmt man da Schriftstück später wieder zur Hand, muss man sich ein zweites Mal in das Thema vertiefen, weil man sich nicht mehr genau an den Inhalt erinnern kann. Besser ist, beim Sichten von Post und Mails gleich Wichtiges und Unwichtiges zu trennen.

Ein weiterer Schritt in Richtung pünktlicher Feierabend ist das Wörtchen "Nein". Auch wenn es zunächst schwer fällt, sollte man sich von Vorgesetzten oder Kollegen nicht ständig vereinnahmen lassen. Es sei denn, es ist wirklich Not am Mann. Ansonsten lauert eine Gefahr darin, zu viele Aufgaben zu übernehmen: Das Fehlerpotenzial erhöht sich, weil man keine Aufgabe gründlich erledigen kann. So nett das Geplauder mit den Kollegen auch sein mag: Ständiges Gequatsche kann den Arbeitsfluss erheblich stören. Am besten sollte man in Ruhe überlegen, wer oder was für ständige Ablenkung sorgt und dann schauen, was man dagegen tun kann.

Überstunden fallen oft auch deshalb an, weil der Workaholic nichts delegieren kann. Daher ist wichtig, nicht alles selbst kontrollieren zu wollen. Gerade auch Führungskräfte sollten lernen, Mitarbeitern etwas zuzutrauen und ihnen anspruchsvolle Aufgaben zu übertragen. Zusammengefasst ist Selbstorganisation der beste Weg, um Zeitfresser zu identifizieren und pünktlich Feierabend zu machen.

Quelle: n-tv.de
Bild: matze_ott (Flickr)

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017