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Zukunftsängste: Aktive Analyse der persönlichen Situation als erster Schritt zur Angstbewältigung

Angst vor dem Versagen, Angst vor Arbeitslosigkeit, Angst vor dem sozialen Abrutsch - Ängste können einem das Leben zur Hölle machen. Gerade jetzt, wo in Zeiten der Finanzkrise Massenentlassungen wie beispielsweise bei Quelle drohen, leiden besonders viele Menschen unter Zukunftsängsten und Selbstzweifeln. Ein paar Tipps können jedoch dabei helfen, aus der persönlichen Krise gestärkt hervorzugehen.

Der Schlüssel zur Bewältigung von Zukunftsängsten ist vor allem ein gesundes Selbstvertrauen. Je mehr man an seinen Fähigkeiten zweifelt, desto größere Sorgen macht man sich, um man den Anforderungen des Berufslebens auch gewachsen ist. Dabei ist es viel hilfreicher, seine Gedanken in positivere Bahnen zu lenken. Jeder hat schließlich Talente, Fertigkeiten und Eigenschaften. Zusammen mit bereits errungenen Erfolgen sollte man sich diese Stärken bewusst machen, um eine zuversichtlichere Sicht seiner Leistungsfähigkeit zu erlangen.

Experten haben aber noch mehr Tipps auf Lager, mit denen Berufstätige ihre Ängste im Job in den Griff bekommen können:

Gemeinsam statt einsam: Es ist immer effektiver, mit Kollegen zusammen zu arbeiten und sie bei Problemen oder Fragen mit einzubinden. Schließlich ist niemand allwissend oder verfügt über Kompetenzen auf allen Gebieten.

Risikoanalyse: Wer die größten Gefahren seines Berufslebens kennt, ist im Ernstfall darauf vorbereitet und weiß, wie er reagieren muss. Können die Gefahren durch persönliche Schwächen entstehen, weil beispielsweise vor einem wichtigen Kundengespräch plötzlich auffällt, dass man gar nicht weiß, wie man eine Powerpoint-Präsentation technisch vorbereitet, sollte man tunlichst versuchen, diese Lücken mit Hilfe von Bekannten außerhalb der Firma auszumerzen. Birgt der Beruf an sich Gefahrenpotenzial, ist es wichtig, in Schulungen, Krisenmanagement-Fortbildungen oder speziellen Trainings auf außergewöhnliche Einsätze oder Notfälle vorbereitet zu sein.

Kein Mobbing: Im eigenen Umfeld sollte jeder darauf achten, dass niemand gemobbt wird. Wer selbst auf unfaire Angriffe setzt, kann von Kollegen nichts Besseres erwarten. Seine Ziele sollte man auf ehrliche und faire Weise verfolgen. Ellbogen-Mentalität ist schädlich für das Betriebsklima. Ist die Stimmung dagegen gut, ist auch die Psyche der Mitarbeiter gefestigter.

Abschalten: Niemand kann ohne Pausen arbeiten. Wer genug Zeit für Freizeit und Hobbys einplant, sorgt durch die Abwechslung für die nötige Ausgeglichenheit. Mit Sorgen und Ängsten ins Bett gehen, macht auf Dauer krank!

Quelle: bild.de
Bild: Polina Sergeeva (Flickr)

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